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BFD und FSJ
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Weil Du gebraucht wirst - Einsatzbereiche
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Infos für Einsatzstellen

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Dokumente und Formulare

Hier können Sie wichtige Formulare und Dokumente herunterladen.

 

Sie sind noch keine Einsatzstelle…

…haben aber Interesse am Einsatz von Freiwilligen im Rahmen des FSJ oder des BFD?

Dann kontaktieren Sie uns doch einfach, wir helfen Ihnen gerne weiter!

 


 

Allgemeine Informationen

Flyer: Informationen für Einsatzstellen – FSJ und BFD (PDF)

Flyer: Informationen zum BFD (PDF)

Flyer: Informationen zum FSJ (PDF)

Weiterhin Kontingent im BFD mit Fluchtbezug vorhanden!

An dieser Stelle möchten wir darüber informieren, dass es weiterhin möglich ist, Bundesfreiwillige mit Fluchthintergrund über unsere Trägerschaft einzusetzen. Kontaktieren Sie uns einfach diesbezüglich, wir beraten Sie gern.

Kein Vereinbarungsstop im BFD beim Paritätischen Hessen!

Die Nachricht sorgte Ende Januar 2014 für einige Verwirrung: Angeblich werden momentan keine BFD-Vereinbarungen mehr abgeschlossen. Dies ist so nicht korrekt. Seien Sie versichert, dass der Paritätische Hessen weiterhin BFD-Vereinbarungen abschließt!

Seminare für Freiwillige im BFD ab dem 27. Lebensjahr nun auch verpflichtend!

Seit Januar 2013 sind nun auch Freiwillige ab dem 27. Lebensjahr verpflichtet, an Seminartagen teilzunehmen. Dies gilt nur für neue ab dem Jahr 2013 abgeschlossene Verträge. Es handelt sich dabei um einen Bildungs-, bzw. Seminartag pro Monat, d.h. bei einem 12monatigen Bundesfreiwilligendienst müssen 12 Bildungstage besucht werden. Dies soll den Charakter des Bundesfreiwilligendienstes als Bildungs- und Lerndienst stärken.

Bitte aktuelle BFD-Vereinbarung nutzen!

Da die BFD-Vereinbarung mehrmals überarbeitet wurde, hat das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) uns darauf hingewiesen, dass veraltete Formulare (also nicht aktuelle) nicht mehr bearbeitet werden können. Wir bitten Sie darum, immer die aktuelle Version des Formulars von unserer Seite zu benutzen. Sonst kann es zu Verzögerungen bzw. zur Nichtbearbeitung von Vereinbarungen kommen.

 

Zum Start des Bundesfreiwilligendienstes

„Ab dem 01.07.2011 wird in Deutschland die Wehrpflicht und damit auch die Zivildienstpflicht ausgesetzt. Es besteht für junge Männer ab diesem Zeitpunkt keine Verpflichtung mehr, den Zivildienst abzuleisten.
Derzeit leisten 90.000 Zivildienstleistende ihren Zivildienst ab. Um den Wegfall der wertvollen Unterstützung durch Zivildienstleistende in den Zivildienststellen teilweise auffangen zu können, installiert der Bund ab dem 01.07.2011 den sogenannten BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD – mit insgesamt 35.000 Plätzen bundesweit.“
Der neue BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD soll parallel neben den bestehenden Freiwilligendiensten FSJ/FÖJ als neue Dienstform eines freiwilligen Vollzeit-Hilfsdienstes eingeführt werden.
Das Gesetz über den BFD ist am 3.5.2011 in Kraft getreten.

Anerkennungsverfahren für Einsatzstellen

Falls die Organisation bereits als Einsatzstelle für den Zivildienst anerkannt war, bleibt diese Anerkennung für den Bundesfreiwilligendienst bestehen.
Sollte die Organisation erstmalig als Einsatzstelle anerkannt werden, muss ein 3-seitiges Antragsformular ausgefüllt werden. Zusendung an den PARITÄTISCHEN LV Hessen und nach ca. vier Wochen erfolgt die Anerkennung.

Bundesförderung der BFD-Plätze

Die Einsatzstellen des BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD werden eine monatliche Förderpauschale pro BFD-Teilnehmerin/Teilnehmer vom Bund erhalten.
Gleichzeitig werden die bestehenden Freiwilligendienste wie Freiwilliges Soziales Jahr – FSJ – und Freiwilliges Ökologisches Jahr – FÖJ – ausgebaut.

Kostenblatt BFD für Einsatzstellen

Die Einsatzstellen des BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD erhalten eine mtl. Förderpauschale seitens des Bundes für die Beschäftigung von Freiwilligen
Die Höhe des Taschengeldes und der weiteren Geldbezüge wird in Angleichung an die Vergütung in den bestehenden Freiwilligendiensten festgesetzt.

Dienstbegleitende Seminare

Die Freiwilligen unter 27 Jahren haben einen Anspruch auf 25 Bildungstage innerhalb der 12 Monate Freiwilligendienst.
Diese werden sowohl vom ehemaligen Amt für Zivildienst als auch vom PARITÄTISCHEN Hessen mit den selben pädagogischen Standards wie für die TeilnehmerInnen des Freiwilligen sozialen Jahres durchgeführt.

 

Stellungnahme des PARITÄTISCHEN zur Einführung des BFD

Der PARITÄTISCHE hat seine Zivildienststellen im Vorfeld des Gesetzgebungsverfahrens informiert, dass er diese neue Dienstform befürwortet und die Einführung eines BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD bei gleichzeitiger Erhöhung der Förderung und Weiterausbau der bestehenden Freiwilligendienste sehr begrüßt.
Aus Sicht des Paritätischen, der vielfach gleichzeitig Träger des FSJ und des ZD in den Paritätischen Mitgliedsorganisationen ist, gibt es gute Gründe, die Planungen des Bundes zu befürworten:
1. das Angebot des Bundes, die freiwerdenden ZD-Gelder für die Installierung von 35.000 neuen Plätzen im Rahmen eines neuen BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD und den weiteren Ausbau der Plätze im FSJ zur Verfügung zu stellen, kann zur Milderung der Folgen des Wegfalls von derzeit 90.000 bundesweit besetzten Zivildienstplätzen beitragen
2. da der BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD in Bundesverwaltung (wie auch jetzt der ZD) bleiben soll, können nur so die Mittel aus dem Zivildienst für den sozialen Bereich gesichert werden
3. wir gehen davon aus, dass heutige ZD- und FSJ-Einrichtungen großes Interesse daran haben, die Palette der Angebote für Freiwilligendienste zu erweitern und beide Dienstformen BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD und FSJ anzubieten, zumal hier beträchtliche Förderung durch den Bund aus Mitteln des ZD in Aussicht gestellt ist
4. das bestehende FSJ soll durch den BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD nicht verdrängt werden – in Einrichtungen, die gleichzeitig FSJ- und ZD-Stelle sind, geht die Schaffung von neuen FSJ-Plätzen der Einrichtung von Plätzen im BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD vor
5. Steuerungsverantwortung für die Umsetzung beider Freiwilligendienst-Formen hat der Träger, der diese koordiniert und organisiert – also der Paritätische Landesverband, so, wie Sie es bislang aus FSJ und ZD kennen
6. die Organisation und Strukturierung des neuen BUNDESFREIWILLIGENDIENST – BFD soll in Bundesverantwortung bleiben – dennoch dezentral durchgeführt, wie bisher im ZD von den Trägern des ZD